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Praxis für
Traditionelle Chinesische Medizin
Sophie Klopfenstein

IN GUTEN HÄNDEN
Release, Relax, Unwind
Die TCM
In der langen Geschichte Chinas entstand eine Vielzahl von medizinischen Heilverfahren. Manche davon wurden auch im modernen China beibehalten:
Sie fanden unter dem Begriff der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ihren Weg in den Westen.
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Die TCM stützt sich auf viele Säulen, die zusammen ein komplexes Heilsystem ergeben, darunter Methoden wie die Akupunktur , die Tuina-Massage, die Ernährungs- und Bewegungslehre.
Untermethoden wie die Moxibustion (Wärmebehandlung der Akupunkturpunkte) und das Schröpfen ergänzen die Therapie.
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TCM bietet eine naturheilkundlische und sanfte Heransgehensweise und eine gesamtheitliche Betrachtung.
Alternative Heilmethoden wie die der TCM stellen den Organismus im Gesamten in den Mittelpunkt: Der Körper besteht nicht nur aus einzelnen Organen, die mehr oder weniger isoliert betrachtet werden – alles hängt mit allem zusammen…
"Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt ."
Hyppokrates von Kos

Ihre Behandlung
Es wird stets auf eine strenge hygienische Arbeitsweise geachtet.
Die erste Sitzung beinhaltet ein längeres und umfassendes Gespräch und dauert inklusive Behandlung 60 bis 90 Minuten.
Die Anamnese (Befragung), ergänzt durch Zungenbild, Pulsdiagnose und Untersuchung, ermöglicht mir, eine TCM-Erstdiagnose zu stellen. Zusammen können wir das Therapievorgehen besprechen, welches Akupunktur, Tuina/Anmo (manuelle Therapie), Moxibustion, Guasha und Schröpfen beinhalten kann (kombiniert oder einzeln).
Die Folgetermine dauern in der Regel 45-60 Minuten.
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Ich bin anerkannte Therapeutin: Die Behandlungskosten werden Ihnen von den Krankenkassen über die Zusatzversicherung je nach Vertrag rückvergütet. Bitte informieren Sie sich vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Zusatzversicherung.
Die Abrechnung erfolgt gemäss der effektiven Behandlungsdauer nach dem Tarif 590 (Studensatz CHF 132,-). Der Tarif 590 beinhaltet eine Liste der ambulanten komplementärmedizinischen Leistungen gemäss Zusatzversicherung (VVG).
Falls Sie über keine Zusatzversicherung verfügen können Sie mich gerne kontaktieren.
Terminänderungen und Absagen bis mindestens 24 Stunden vor dem Termin sind kostenfrei.
AKUPUNKTUR
TUINA
Der Name Akupunktur setzt sich aus zwei lateinischen Wörtern zusammen: „acus“ bedeutet Nadel und „pungere“ heisst stechen.
Die Akupunktur gehört zu den wichtigsten Behandlungsmethoden der TCM. Dabei werden bestimmte Punkte an der Körperoberfläche durch das Einstechen von dünnen Nadeln stimuliert, um Blockaden im Energiefluss zu beseitigen und auf diese Weise Beschwerden zu heilen.
Akupunktur ist eine der wissenschaftlich am besten untersuchten alternativen Heilmethoden.
Durch zahlreiche klinische Untersuchungen hat sich die Akupunktur in den letzten Jahren zunehmend als Ergänzung zur konventionellen Medizin etabliert.
Der Begriff Tuina setzt sich aus den chinesischen Wörtern „tui“ (schieben, drücken) und „na“ (greifen, ziehen) zusammen.
Früher "Anmo"genannt ist Tuina eine manuelle Therapie, die zu den Behandlungsmethoden der TCM gehört.
Bei einer Tuina-Behanldung werden verschiedene manuelle Techniken wie Massage, Bewegungs- und Chiropraktik sowie Mobilisations- und Dehntechniken von Gelenken miteinander kombiniert.
In Europa ist Tuina zwar insgesamt weniger bekannt als Akupunktur, findet jedoch zunehmend mehr Anhänger. Die Begriffe Tuina und Anmo werden mittlerweile weitgehend parallel verwendet, im Westen ist jedoch die Bezeichnung Tuina gebräuchlicher.
SCHRÖPFEN
Beim Schröpfen setzt man einen Hohlkörper (Schröpfkugeln) auf bestimmte Hautgebiete, ausgewählte Akupunktur- oder Meridianpunkte und erzeugt darin einen Unterdruck. Dadurch wird das darunter liegende Gewebe in den Hohlraum eingezogen.
Die sanfte Reizung der Körperoberfläche beeinflusst Prozesse im Körperinnern positiv.
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Nach Auffassung der TCM lassen sich über die Meridiane auch die inneren Organe erreichen.
Durch das Schröpfen wird auf den ausgewählten Akupunkturpunkten ein Reiz auf das Unterhautgewebe ausgeübt.
Der Blut- und Lymphfluss wird angeregt. Der Körper findet wieder in seine Balance zurück – Selbstheilungskräfte werden aktiviert.
Erste Hilfe bei Sportverletzungen oder Verspannungen jeder Art. Bei der Behandlung werden Verhärtungen im Unterhaut- und Muskelgewebe effizient gelöst. Es werden Regionen erreicht, die mit Massagengriffen nicht zugänglich sind und somit durch Schröpfen behandelbar.
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Auch aus Sicht der Schulmedizin ist es erklärbar, warum Schmerzen durch Schröpfen deutlich gelindert werden. Der schmerzlindernde Effekt entsteht in erster Linie durch das verstärkte Ausschütten von Endorphinen und den Abbau von Prostaglandinen. Dies sind Hormone, die an der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen beteiligt sind.
Schon seit Jahrtausenden wird das Schröpfen weltweit in verschiedenen Kulturen eingesetzt.
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MOXIBUSTION
GUA SHA
Der Begriff Moxibustion setzt sich aus dem japanischen Wort mog(u)sa (getrockneter und geriebener Beifuss) und dem lateinischen Hauptwort combustio (Verbrennen) zusammen.
Moxa oder Moxibustion ist eine Therapiemethode der TCM, bei der Akupunkturpunkte durch glimmendes Beifusskraut erwärmt werden.
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Bei der direkten Moxibustion werden sogenannte Moxakegel direkt auf die Akupunkturpunkte gesetzt und angezündet.
Bei der indirekten Moxibustion werden beispielsweise spezielle Moxazigarren in einem Abstand von wenigen Zentimetern über die Haut gehalten und die entsprechenden Akupunkturpunkte so lange behandelt, bis der Patient einen deutlichen Hitzereiz verspürt und/oder eine Rötung der Haut auftritt.
Alternativ ist auch eine Moxibustion mit Moxanadeln möglich. Hierbei werden kleine Moxarollen auf eine Akupunkturnadel aufgesteckt. Über die Nadel gelangt die Wärme in den Körper.
In der Anwendung wird unter Einsatz von Gua Sha Öl mit einem Schaber über die Haut des Behandelten gestrichen.
Im Zusammenhang mit diesem reibenden Schaben können rote Körnungen/Granulationen auf der Haut erscheinen; man nennt sie Sha.
Diese Wirkung ist durchaus erwünscht und ein Indiz dafür, dass in der behandelten Region oberflächliche oder tief sitzende Stauungen vorhanden sind.
Diese werden durch Schaben und Reiben in den oberen oder tieferen Haut- und Gewebsschichten aufgelöst und können so vom Körper abtransportiert, abgebaut und ausgeschieden werden.